Für die Werbung mit erotischen Aspekten gilt:
- Es ist einfacher mit weiblichen Modellen zu werben, da die Vorstellungen eines Schönheitsideal, welches Männer von Frauen haben, homogener ist, als das, das Frauen von Männern haben, da die Schönheitsideale einer Frau sehr unspezifisch & stark von der Meinung anderer Frauen abhängig sind.
- Allgemein gilt, dass Männer höheres Aktivationspotential gegenüber erotischen Stimuli haben: Sie denken häufiger & spontaner an Sex, bringen bereitwilliger Opfer, um Sex zu haben, & wünschen sich häufiger Geschlechtsverkehr als Frauen.
- Interessanterweise wirkt trotzdem die erotische Darstellung von weiblichen Modellen auf Männer sowie auf Frauen gleichsam aktivierend - auch wenn letztere dies (kulturell bedingt) abstreiten (Frauen sehen die Dargestellten eher als Konkurrenz, im Gegensatz zu Männern fühlen sie sich nicht erotisch stimuliert - Messungen erfolgen z.B. anhand von elektrischen Widerstand der Hautoberfläche).
- Frauen beachten zwar Darstellungen anderer Frauen genauso, wie die von Männern - Männer hingegen beachten Bilder anderer Männer kaum - falls sie dies doch tun sehen sie eher die Würde ihre Geschlechtes bedroht.
- Das Kombinieren von Produkten mit erotische Stimuli führt zur Bindung kognitiver Leistungen & dämpft die Chance auf die Formulierung von Gegenargumenten.
- Es muss darauf geachtet werden, dass die Bindung der erotischen Stimuli nicht zu groß ist, sodass ein Teil der Informationsaufnahme zur Aufnahme des Produkt-/Markennamen zur Verfügung steht.
- Das Produkt, welches beworben wird, muss einen direkten Zusammenhang zur Erotik erlauben, da sonst Reaktanz hervorgerufen wird.
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