Im Zuge der Kapitalkonzentration in modernen Gesellschaften auf nur wenige gesellschaftliche Akteure geschieht es nun, dass sich politische Parteien mit wirtschaftlichen Unternehmen verbünden oder gar verschmelzen. Weltweit operierenden Unternehmen adoptieren dabei eine politische Sparte (in Form einer Partei), die das Unternehmen als ganzes (z.B. in Form von Aufträgen) in ihren gesellschaftlich-politischen Entscheidungen unterstützt. Die schon immer betriebene Lobby-Arbeit der Wirtschaftsunternehmen wird durch eine Totalübernahme abgelöst. Dies ist ein Prozess, dem die Parteien in demokratisch verfassten Gesellschaften relativ machtlos gegenüberstehen, da ihre Repräsentation, und somit der Wählerstimmenfang, immer stärker zu einem Experten-Business wird, das auf höchstprofessionellem Niveau durchgeführt wird. Diese Professionalisierung der Politik führt (wie auch in jedem andere gesellschaftlichen Sub-System) einerseits zu einem geringen personellem Aufwand (Stichwort Mitgliederrückgang in der Parteienlandschaft), andererseits zu einem extremen Ressourcenbedarf (Stichwort Dirttmittelbedarf).
Forza Italia ist ein arche-typischess Beispiel dieser Situation: Neben der politischen Präsenz zählen zu Berlusconis Machtapperat u.a. mehrere Fernsehsender, ein Verlag, ein Finanz-Imperium, ein führender Supermarkt.
Forza Italia ist ein arche-typischess Beispiel dieser Situation: Neben der politischen Präsenz zählen zu Berlusconis Machtapperat u.a. mehrere Fernsehsender, ein Verlag, ein Finanz-Imperium, ein führender Supermarkt.
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